Redox-Flow-Batterie

Alte Feuerwehr hat neuste Technik an Bord – so schreibt die Thüringische Zeitung am 18.9.2010, nachdem Mitarbeiter vom TheoPrax Zentrum für 5 Tage mit einem alten Feuerwehrauto Baujahr 1973 in Erfurt waren.

Besonderheit des vom BMBF im Rahmen "Wissenschaftsjahr 2010 – Zukunft der Energie" geförderten Projektes: die alte Feuerwehr beinhaltet neuste Technologie des Fraunhofer Institut für Chemische Technologie, Pfinztal – Solarpaneele auf dem Dach verbunden mit einer Redox-Flow-Batterie mit dazugehörigen Messeinheiten sowie einem Bleiakku für vergleichende Messungen im Innenraum des Kleinlasters. Sie repräsentiert damit ein regenerativ versorgtes Inselnetz.

Erneuerbare Energie, wie Sonne, Wind und Wasser steht uns nicht immer gleichmäßig zur Verfügung. Wir brauchen aber Energie abrufbereit zu jeder Zeit, zur Nutzung in Haushalten, Industrie, Krankenhäusern usw. Die Redox-Flow-Batterie ermöglicht eine Energiespeicherung, die weit über die bisherige Energiespeicherung, zum Beispiel in Bleiakkumulatoren, hinaus geht. Sie ist praktisch endlos nutzbar und muss nicht laufend erneuert werden. Darüber hinaus liegt die Energieeffizienz des Bleiakkus nur bei 30% während die der Redox-Flow-Batterie 80% beträgt.

Von Februar bis Juli 2014 steht die Feuerwehr am Ludwig-Marum-Gymnasium Bergahusen und anschließend am Hermann-Hesse-Gymnasium Calw, beides Baden-Württemberg. Im Rahmen ihres NWT-Unterrichts in Klasse 10 entwickeln die Schülerteams der beiden Schulen Aufgaben, mit denen spätere Schülergruppen Messungen zum Laden und Entladen von regenerativer Energie an der Feuerwehr durchführen können.